Lebensretter Rauchmelder

 

Frankfurt (dpa/lhe/pa) – Eine Treppe aus Holz und vor allem fehlende Brandmelder könnten bei der Feuerkatastrophe in Limburg mit sechs Toten eine Rolle gespielt haben. Rauchmelder, die frühzeitig giftigen Qualm melden, seien beim Brandschutz das A und O, sagte Hans-Jürgen Kohnert von der Feuerwehr Frankfurt am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Beim Ausbruch eines Feuers in einem Wohnhaus sei aber nicht die Beschaffenheit einer Treppe, sondern fehlende Rauchmelder die größte Gefahr.

 


Sind Treppenhäuser aus Holz bei Bränden besonders gefährlich?
Das ist pauschal nicht zu beantworten. Ob Holztreppen schneller als andere zur Falle werden, hängt auch von der Bauweise des Treppenhauses ab, zum Beispiel ob Fenster eingebaut sind. Generell gilt bei einem Feuer: Nicht über die Treppe fliehen, wenn der Bereich völlig verraucht ist. Stattdessen Fenster und Türen schließen und sich am Fenster zeigen, damit die Feuerwehr die Eingeschlossenen rasch entdecken kann.

 

Information

 

Rauchmelder könnten Leben retten. Aber nicht alle Geräte funktionieren zuverlässig. Die Stiftung Warentest rät, nur Rauchmelder zu kaufen, die der Produktnorm DIN EN 14604 entsprechen. Achten Sie auf das VdS-Prüfzeichen, ein Hinweis für Qualitätskontrollen durch VdS Schadenverhütung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Je ein Melder sollte in Schlafräumen und Kinderzimmern und in Fluren montiert werden, über die Rettungswege oder Ausgänge zu erreichen sind.

 

 

Sind Rauchmelder sinnvoll?
Rauchmelder können Leben retten, weil sie laut Alarm schlagen, sobald auch nur geringe Mengen Rauch im Raum sind. Die größte Gefahr eines Feuers sind nicht die Flammen, sondern die entstehenden giftigen Gase. Rauchmelder schlagen so früh Alarm, dass Schlafende rechtzeitig geweckt werden und sich in Sicherheit bringen können. Wenn ein Feuer früh bemerkt wird, ist in der Regel die Chance auch größer, dass die Fluchtwege noch zu benutzen sind.

 

Was ist bei Kauf und Installation eines Rauchmelders zu beachten?
Rauchmelder, die in der Regel nicht viel kosten, sollten einschlägige Prüfzeichen tragen. Sie sind batteriebetrieben und werden mit zwei kleinen Schrauben an der Decke in der Mitte des Raumes befestigt. Rauchmelder gehören in den Flur, ins Kinder-, Schlaf- und Wohnzimmer sowie in den Treppenbereich. Bevor die Batterie leer ist, geben die Geräte einen Warnton ab.

 

 

Daten und Fakten

In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 500 Menschen durch Brände. Zwei Drittel von ihnen werden im Bett von den Flammen überrascht. 5000 Brandopfer pro Jahr erleiden bleibende Gesundheitsschäden.

 

Flammen richten allein im Privatbereich jedes Jahr Schäden von mehr als einer Milliarde Euro an. Bereits ein tiefer Atemzug mit Brandrauch kann tödlich sein – die meisten Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken.

 

In einigen Bundesländern ist die Installation lebensrettender Rauchmelder daher Pflicht. In Hessen muss jede Wohnung von Ende 2014 an zumindest in Schlaf- und Kinderzimmern Rauchmelder haben. Flächendeckende Kontrollen sind nicht geplant.

 

Quelle: www.mittelhessen.de

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